Triathlon T3 Düsseldorf

Das erste Rennen nach meinem Unfall. Es war mir noch nicht ganz klar ob es eine gute Idee war an den Start zu gehen. Schließlich war mein verletzter Knöchel noch nicht 100% fit gewesen. Riskieren wollte ich auch nichts.

Hatte im Grunde genommen auch kaum für den Wettkampf trainieren können, da jedes Mal wenn ich den Knöchel belastet hatte, Schmerzen folgten.

Ich war angemeldet, daher hatte ich mich entschlossen es einfach zu versuchen. Sollte ich mitten im Wettkampf nicht mehr belasten können oder zu starke Schmerzen haben, würde ich den Wettkampf direkt abbrechen.

Soweit kam es zum Glück nicht.

Schwimmen ging ganz gut. Am Anfang etwas Schwierigkeiten gehabt ins Wasser zu kommen, da es am Steg schon recht voll war. Bin schließlich als letzter in Wasser gesprungen. Stand somit direkt in der ersten Linie, was für gute Schwimmer zwar vom Vorteil ist um schnell vom Start weg zu kommen. Ich, als ganz schlechter Schwimmer ohne ausreichend Training, war froh voran zu kommen.

Mit paar kleinen Schwierigkeiten bin ich dann ins Ziel gekommen und die erste Wechselzone erreicht.

Radfahren war da schon mehr mein Ding. Das Gelenk wurde nicht viel belastet. Konnte auch ein gutes Tempo halten.

Zweite Wechselzone war dann schon etwas problematischer. Es war ein ganzes Stück zu laufen vom Radabstieg bis zum Radabstellplatz. Mit dem Radschuhen und meinem schon vorbelastetem Knöchel keine so leichte Aufgabe. Vor allem war überall Rasen als Untergrund der nicht wirklich eben war.

Wechsel ging gut, das Laufen war am Anfang schon etwas schwieriger. Das Gelenk musste sich erstmal wieder an die Belastung gewöhnen. Mein Körper natürlich auch. Bin nicht wirklich oft im Vorfeld gelaufen. Jetzt ging es nur da drum, an zu kommen und durch die Ziellinie zu gelangen.  Das hat nach 9,6km geklappt. Ich war nicht wirklich schnell, aber es hatte gereicht.

Die Stunden danach und vor allem die Tage danach waren dafür die Hölle. Durch die Überlastung wollten meine Gelenke nicht mehr so wirklich. Bewegungen waren eingeschränkt und Schmerzen folgten. Nach eine Woche war es wieder besser.

Mein Fazit zum Wettkampf: An sich wieder schön dabei gewesen zu sein. Hätte wohl aber mehr trainieren sollen und vor allem nicht zu schnell mit so hoher Belastung anfangen sollen nach meinem Unfall.

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