Leverkusen Triathlon

Regen, Regen, Regen...

So sollte es noch den ganzen Tag weiter gehen...

Nach einer langen verletzungsbedingten Trainingspause stand der erste Wettkampf vor der Tür. Es handelte sich zwar nur um eine Olympische Distanz, die kann aber ohne Vorbereitung auch ganz schön lang werden.

Da ich schon letztes Jahr hier am Start war, kannte ich mich gut aus. Die Anfahrt war zwar noch etwas chaotisch, konnte mich nicht mehr so ganz an den Weg erinnern, daher auch zwei Mal verfahren. Sonst wurde aber alles in alle Ruhe erledigt. Die Startnummer Abholung,  das Einchecken, sowie auch paar nette Gespräche mit anderen Teilnehmern.

Wenn da bloss nicht der Regen wäre...

Das einzige was nicht ganz geklärt werden konnte war, wann starte ich eigentlich. Es gab zwei Gruppen. Hatte dann einfach Mal die zweite genommen.  Nur mit Badehose ausgerüstet ging ich dann zum Start. Es war Arsch kalt. Tut mir leid für den Ausdruck. Dafür war das Wasser schon etwas wärmer. Mit nur drei Leute auf der Bahn, normalerweise sind es 7-8, war das Schwimmen sehr angenehm. Das schlechte Wetter hatte viele Leute vom Start abgeschreckt, das konnte man an der sehr überschaubaren Wechselzone mit sehr wenig Rädern sehen.

Wieder zum Wettkampf. Schwimmen, wenigstens die ersten 200m liefen super, danach war die Muskulatur so aufgepumpt, die Herzfrequenz so am rasen, dass ich die erste Brustbahn einlegen musste. So ging es dann auch weiter. War froh als die 1000m vorbei waren. Nach 23min bin ich dem Wasser entflohen.  Wechsel zum Rad war gar nicht so einfach. Wollte mich etwas wärmeres anziehen. Das hat sich schwerer gestalltet als ich es angenommen hatte. Auf die nasse Haut etwas enges anzuziehen ist gar nicht so einfach. Irgendwann war ich dann doch fertig. Ohne jegliche Power Gels, die hatte ich zu Hause vergessen, ging es auf die Radstrecke. Es waren schon viele unterwegs gewesen, konnte man aber nicht ganz einschätzen, ob es die aus meiner Startergruppe oder aus der vorherigen waren. Daher ohne auf die Anderen zu achten mein Tempo gefahren.  Wenn da bloss nicht der Regen wäre...

Nach knapp 1:20 Std. vom Rad abgestiegen. Völlig durchnässt und durchgefroren. Aber mit Spaß auf den Backen ab zum Laufen. Die ersten 5km waren die Höhle. Die Schienbeinmuskulatur hat durch die Kälte komplett zugemacht. Jede Schritt schmerzte, wollte aber vom Tempo her nicht nachlassen. Bei der zweiten runde musste ich die halbe Steigung gehen, danach direkt wieder laufen. Es war schwer, aber nach 45min war ich mit dem Laufen fertig.

An sich eine sehr gute Zeit, wenn man bedenkt, dass ich fast 7 Wochen gar nicht laufen und radeln konnte und meine letzte Schwimmeinheit ein halbes Jahr zurück liegt. Jetzt kann es ja nur noch besser werden.

Fazit der Veranstaltung:  Wenn da bloss nicht der Regen wäre...

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