Duathlon Mettmann 2015

Wie immer auf die letzte Minute vor Ort. Startunterlagen abholen, schnell alle Klamotten zusammenlegen, zur Wechselzone eilen und Einchecken. Da gab es das erste Problem. Mein Riemen am Helm war der Check Inn Dame zu locker, was recht schnell aus der Welt geräumt werden konnte. Bei meinem Schützling fehlte leider im Lenker ein Stopfen, was eine große Verletzungsgefahr in sich brachte. Über den Sinn des Ganzen könnte man sich jetzt streiten. Auf jeden Fall sollten wir Klebeband besorgen und das Loch zukleben. Tja, versuche mal 3min vor dem Start deiner Gruppe Klebeband zu finden und es rechtzeitig an den Start zu kommen. Unmöglich...

Hab kurzerhand den Startnummer Aufkleber vom Helm abgenommen und damit das Loch zugeklebt. Hat der Dame leider nicht ausgereicht, mein Schützling stand fassungslos und Ratlos neben mir und schaute nur auf die Uhr. Ihre Gruppe war auch gleich mit dem Start dran. Auf jeden Fall hatten wir es geschafft Stück Klebeband zu besorgen, das Loch zu stopfen, zum Start zu eilen und paar Sekunden bevor der Startschuss für meinen Schützling fiel am Start zu sein. Ohne aufwärmen ging es für sie los. Ich hatte noch 5min Zeit und bin ich der langsameren Gruppe mit gestartet.

Was an sich recht lustig war, da ich von Anfang an direkt ganz vorne lief :-) Hatte ich bis dato noch nie gehabt, das Rennen zu führen. Nach 3km kamen noch 2 Jungs dazu. Wir sind die letzte 2-km zusammen durchgelaufen.

Wechsle aufs Rad ist ganz gut verlaufen, nur der Weg aus der Wechselzone zu Straße hin, das ist der totale Driss. Über Stein, Asche und Gras, das über 600-800m. Aber wenn es nicht anders geht, dann halt so.

Die Radstrecke ist sehr schön, wellig mit einer ganz extremen Steigung die würde ich sagen 17% hat. Man fährt um die Ecke und sieht den Anfang von einem Anstieg. Dann kommt noch eine Kurve unter einer Brücke und dann wird es noch mal richtig hart. Man denkt man steht und es geht nichts mehr... 20km können auch ganz schön hart werden...

Die letzte Laufrunde konnte ich nicht mehr sagen wo ich genau in meinem Feld lag, da sich die Gruppen zwischendurch vermischt hatten. Es waren noch 2,5km zu laufen. Bin die voll angegangen. Der erste Anstieg fiel mir recht schwer, die Lunge fühlte sich so an als ob die gleich explodieren würde, dann kam zum Glück eine Bergab Passage. Die Lunge beruhigte sich wieder und ich konnte mehr Tempo aufnehmen.

Schönes Rennen wenn es nicht die Probleme beim Einchecken gäbe. Lauf und Radzeiten können sich sehen lassen, alles richtig gemacht.

Auch mein Schützling war sehr zufrieden und hat super Leistung gebracht.

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